Selbstbewusst, nicht stolz

Dies Jahr will ich anders auftreten. Denn ich habe mich gehäutet und habe Lust, dies auch zu zeigen: Ich bin erfolgreiche Großspenden Fundraiserin. Ich beherrsche mein Fach und lerne gleichzeitig leidenschaftlich Neues darin dazu.

 

Die Fakten sprechen eine einfache Sprache

Nach drei Jahren, in denen ich wieder ein Großspenden Fundraising aufgebaut habe, lag mein ROI bereits bei knapp 1:12. Daneben habe ich noch das Programm für Dauerspenderinnen und Dauerspender entworfen und belebt. Über beide Programme kam jeweils die Hälfte der Spenden der letzten drei Jahre zusammen.

Auch in meinen Verwendungen im Großspenden Fundraising davor habe ich stets bereits im ersten Jahr einen ROI von mindestens 1:5 gehabt. Das geht seit 2008 so.

 

Das Dilemma mit der Selbstvermarktung

Doch dies mit dem rechten Zungenschlag zu vermitteln, fiel mir bisher schwer.

Klar weiß ich, dass ich mich selbst fördern muss, um gesehen zu werden. Aber ich fühlte mich nicht wohl damit: Zum einen schien es mir nicht fair, meine Erfolge auch als meine zu benennen - beruht doch viel auf Teamarbeit. Zum anderen hatte ich massiven Gegenwind geerntet, als Frau durchsetzungsstark aufzutreten. Einen derartigen Krampf wollte ich nicht wiederholen. Stattdessen suchte ich nach Alternativen.

 

Goldrichtige Tipps von außen

Jetzt bin ich fündig geworden. Die Coaches Dorothee Echter und Dorothe Assig, denen ich bereits seit Jahren vertraue, schenkten mir in ihrem letzten Newsletter die richtigen Worte. Für ihre Großzügigkeit danke ich den beiden von ganzem Herzen. Beide sind großartige Frauen. Sie helfen mir Schritt für Schritt, das richtige Mindset zu entwickeln.

 

Die richtigen Worte im Einzelnen

So schreiben die beiden, dass es nur wenige große Worte für den eigenen Erfolg braucht. Davon dann allerdings überreichlich.

Ihre Regieanweisung auf mich übertragen lautet: „Ich, als Erfinderin unseres Großspenden Programms“ oder „ich, als erfolgreiche Großspenden Fundraiserin“. Diese Worte kann und sollte ich zur Selbstbeschreibung verwenden.

Ich sollte sie einsetzen, wenn ich begründe, warum ich mich für oder gegen etwas ausspreche. Das könnte so klingen; „Wenn wir über Fundraising diskutieren, sind Großspenden elementar. Das ist meine Expertise.“

Selbst bei Komplimenten für andere klappt das gut: „Das ist großartig, was Du machst. Denn ich, als erfolgreiche Großspenden Fundraiserin, sehe hier große Schnittmengen zu mir. Herzlichen Glückwunsch zu Deinem Erfolg!“

 

Gleich 2 Nagelproben

Und wie fühlt sich das in der Umsetzung an? - Gut. Einfach nur gut.

So erinnere ich mich an mein jüngstes Bewerbungsgespräch. Da sollte ich ausführen, warum ich mich für die beste Wahl halte. Ruckzuck antwortete ich in der oben beschriebenen Form. Das geschah noch unbewusst und im Nachhinein war ich ganz verblüfft über mich. Aber einverstanden.

Heute im Gespräch mit einer Kollegin geschah das bewusster. Sie erzählte sehr souverän von ihren Erfolgen; nicht aus einer Kränkung heraus. Ebenso selbstbewusst erzählte ich von meinen. Wir beiden würdigten uns selbst und wechselseitig wie hier skizziert.

So will ich es beibehalten.

 

PS: Das Foto stammt von carlos pereyra auf Pixabay

 

 

Mit meiner Beratung kommen Sie schneller ans Ziel!